2014

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Update 14.04.14

 

Das 22. Festival Alte Musik Knechtsteden (13.-28. Sept. 2013)

Das Festival Alte Musik Knechtsteden hatte 2013 - in Anlehnung an das Thema der diesjährigen Lutherdekade -  „Toleranz – Eine Spurensuche“ zum Thema und wurde eingeleitet durch einen mit einem Symposion kombinierten dreitägigen Chorworkshop vom 13.-15. September im Kölner Zentrum für Alte Musik (ZAMUS) unter dem Titel „The Ballad of Magna Carta“, in dem Hermann Max, der künstlerische Leiter des Festivals, mit fortgeschrittenen Laien, Studenten und Chor-erfahrenen Sängerinnen und Sängern eine Reihe von Chorwerken einstudierte, wobei hermeneutische Fragen im Vordergrund standen.
Verknüpft und verzahnt wurde die musikalische Arbeit im Chor mit Podiumsgesprächen wissenschaftlicher  Experten aus den Gebieten der Politik, der Konflikt- und Friedensforschung, der Psychologie, der Soziologie, der Philosophie, der Theologie und der Musikwissenschaft zur Thematik „Musik und Toleranz, Krieg und Frieden, Konflikt und Kompromiss, Grausamkeit und Menschlichkeit“.
Podiumsteilnehmer waren Prof. Dr. Morag Josephine Grant, Prof. Dr. Albert Fuchs, Prof. Dr. Hans Joachim Giegel, Prof. Klaus Schäfer, Werner Wittersheim und (zeitweilig) Heinz Hilgers. Moderiert wurde das Symposion durch den Mitveranstalter und Leiter des Kölner Zentrums für Alte Musik, Thomas Höft.
Den Abschluss von Workshop und Symposion bildete ein öffentliches Chorkonzert unter der Leitung von Hermann Max am 15.9. um 18 Uhr in der Versöhnungskirche Köln-Ehrenfeld, bei dem die erarbeiteten Chorwerke von den Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmern der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Hierbei stand insbesondere das titelgebende Werk „The Ballad of Magna Carta“ von Kurt Weill im Vordergrund.

 

cASSANDRA

 

Die Konzertwoche vom 20.-28. September wurde von Hermann Max und seinen Ensembles „Rheinische Kantorei“ und „Das Kleine Konzert“ mit einem Programm eröffnet, das unter dem Titel „Kassandra“ u.a. Ausschnitte aus Johann Michael Bachs „Friedens-Cantata“, Johann Christoph Friedrich Bachs Solo-Kantate „Cassandra“ sowie die Uraufführung einer Auftragskomposition von Thomas Blomenkamp mit dem Titel „Kassandra“, zwei „Märsche, um den Sieg zu verfehlen“ von Mauricio Kagel (unter der Leitung von Edzard Burchards) und Georg Friedrich Händels „Utrechter Te Deum“ in einer Fassung von Johann Adam Hiller beinhaltete. Das Konzert wurde vom Deutschlandfunk aufgezeichnet und wird am 16.12.2013 im Deutschlandfunk gesendet.

 

Am Samstag-Abend, 21.9., war der Tölzer Knabenchor zu Gast in der Basilika und brachte unter seinem Leiter Ralf Ludewig Motetten von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Schubert und Gioacchino Rossini zu Gehör.

 

In der „Landpartie“ am Sonntag-Nachmittag im Kreuzgang-Innenhof des Klosters führten Solisten der Neuen Hofkapelle Graz unter dem Titel „A soldier’s life“ Szenen aus dem Leben des Captain Tobias Hume aus dem elisabethanischen England auf, die von Thomas Höft inszeniert waren und von ihm auch gespielt und moderiert wurden.

 

Am Sonntag-Abend widmete sich Maria Jonas mit ihrem Ensemble „Ala Aurea“ der mittelalterlichen Spurensuche nach „Cundrîe – Botin des Gral“ mit Interpretationen von Werken von Chrétien de Troyes, Wolfram von Eschenbach und Albrecht von Scharfenberg.

 

Namhafte Solisten, die Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert gestalteten am Abend des 24.9. unter der Leitung von Hermann Max Jan Dismas Zelenkas „Miserere“, das „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier und die Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ (BWV 21) von Johann Sebastian Bach.

 

Dem schloss sich am Mittwoch ein Konzertabend in der sog. Bootshalle des Kreismuseum Zons an, das mit der Akkordeonistin Viviane Chassot aus der Schweiz und dem Cembalisten Ketil Haugsand aus Norwegen scheinbar unvereinbare Instrumente in solistischer und gemeinsamer Aufführung miteinander zusammenführte und das von Ketil Haugsand humorvoll und kenntnisreich moderiert wurde.

 

Das Vokalensemble „Himlische Cantorey“ stand – begleitet von einer Continuogruppe – im Mittelpunkt des Konzerts am Donnerstag-Abend in der Klosterbasilika, in dem Motetten und geistliche Konzerte von Johann Hermann Schein und Heinrich Schütz aufgeführt wurden. Angereichert wurde das Programm durch Instrumentalstücke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und Jean-Philippe Rameau, interpretiert von Viviane Chassot (Akkordeon).

 

la dolcezza

 

Unter dem Titel „Seufzer“ boten der niederländische Bassist Harry van der Kamp und das Ensemble „la dolcezza“ unter der Leitung von Veronika Skuplik (Violine) am Freitag Vokal- und Instrumentalkompositionen von Philipp Erlebach, Johann Heinrich Schmelzer, Heinrich Franz Ignaz Biber, Johann Christoph Bach, Johann Rosenmüller, Johann Hildebrand und Nicolaus Bruhns.

 

Das Abschlusskonzert des Festivals am Samstag, 28.9., gestaltete Hermann Max mit den Solisten Matthias Vieweg, Clemens Löschmann, Annette Gutjahr, Catalina Bertucci, Corby Welch, Markus Flaig, Clemens Heidrich und Ansgar Eimann, der Rheinischen Kantorei und Concerto Köln, die das spätromantische Oratorium „Luther in Worms“ von Ludwig Meinardus (1827-1896) aufführten, das zuvor in dieser Besetzung vom WDR aufgenommen wurde und am 22.12.2013 auf WDR 3 gesendet werden wird.

 

JF

 

Integraler Bestandteil des Festival-Geschehens war – wie in vielen Vorjahren – das sog. Junge Festival Knechtsteden, in dem neben einer für Kinder moderierten Aufführung von „A soldier’s life“ durch Solisten der Neuen Hofkapelle Graz, ein Tanzworkshop für Kinder, eine Musical-Aufführung von Schülern des Norbert-Gymnasiums, eine Instrumentenbau-Werkstatt, ein Workshop zum Ausprobieren neuer Instrumente, die öffentliche Präsentation derselben und eine Klosterführung zu erleben waren. Den Abschluss des in der Aula des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden und dem übrigen Schulgelände am Samstag, 21.9., von 10 bis 18 Uhr stattfindenden Jungen Festivals bildete das traditionelle Steigenlassen von beschrifteten Luftballons für einen Weitflug-Wettbewerb.  

Unterstützt und gefördert wurde das Festival in diesem Jahr vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Lutherdekade, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Junges Festival), dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Dormagen, der Sparkasse Neuss und seiner Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung, der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen, der Energieversorgung Dormagen, Bayer Kultur, der Evangelischen Kirchengemeinde Dormagen, der Fa. Janssen-Cilag (Junges Festival) und der Stiftung Hannelore und Marcel Mangen (Symposion).


Update 29.11.13

 

    Festival Alte Musik Knechtsteden 2013
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Workshop Chorsingen und Symposion zu Toleranz

In dem Workshop für professionelle Chorsänger, Studenten und fortgeschrittene Laiensänger wird unter der Leitung von Hermann Max Chorliteratur vom Barock bis zur Gegenwart unter hermeneutischem Gesichtspunkt erarbeitet. An die Abschnitte mit chorischer Arbeit schließen sich gleichlange Podiumsgespräche an, in denen über die Bedeutung der Musik für das Toleranz-Denken im Hinblick auf Menschlichkeit gesprochen wird. Ausführliche Informationen finden Sie hier

 

chor


Update 06.06.13

 

 

 

 


 

 

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